GdW 2026 | Orientierung in Zeiten großer Reformen
Gesundheitskongress des Westens 6. und 7. Mai 2026 | Orientierung in Zeiten großer Reformen
Mehrere milliardenschwere Reformen gleichzeitig und ein politischer Zeitplan ohne Puffer: Finanzierung der GKV, Notfallreform, Digitalgesetz, Primärversorgung und Pflege; das Gesundheitswesen wird aktuell an zentralen Stellen umgebaut – mit direkten Folgen für die Versorgung. Alles liegt gleichzeitig auf dem Tisch, vieles ist politisch hart umkämpft.
Im Zentrum steht die GKV-Stabilisierung. Ein Gesetz, das an mehreren Fronten auf erbitterten Widerstand stößt. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will den Entwurf noch vor der Sommerpause im Bundestag beschließen lassen. Doch schon die erste Hürde am 29. April im Kabinett dürfte nicht leicht zu nehmen sein. Der Streit in der Koalition entzündet sich vor allem an der geplanten Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze, der beitragsfreien Mitversicherung und an der Finanzierung von Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger.
Während der Bundesfinanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil eine Absage an die Übernahme dieser Kosten erteilt hat, bezeichnete der CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann die bisherige Praxis als „ungerecht“. Unterstützung gibt es von den Kassen. DAK-Chef Andreas Storm forderte wiederholt, der Bund müsse die rund zwölf Milliarden Euro vollständig übernehmen.
Und während sich der Streit um die GKV-Finanzen zuspitzt, laufen die nächsten großen Reformen parallel: Notfallversorgung, Primärversorgung, Pflege, Digitalisierung. Das erhöht den Druck auf alle Beteiligten, schnell tragfähige Lösungen zu finden. Selten lagen politische Dynamik und praktischer Handlungsdruck so nah beieinander wie jetzt.
Genau in dieser Phase, in der sich vieles verschiebt und noch nichts endgültig feststeht, wird der Gesundheitskongress des Westens zu einer wichtigen Bühne. Hier treffen am 6. und 7. Mai unter dem Motto „Produktivität freisetzen, Ambitionen leben“ Spitzenleute aus Politik, Kassen, Kliniken, Selbstverwaltung und Leistungserbringer aufeinander.
Wenn der Parlamentarische Staatsekretär Dr. Georg Kippels in der Eröffnung spricht, geht es um echtes Insiderwissen hinter den laufenden Gesetzesverfahren. Mit Prof. Amelie Wuppermann sitzt gleichzeitig eine der Expertinnen auf dem Podium, die an den Konzepten gearbeitet hat, auf denen diese Reformen basieren. Selten lässt sich so direkt nachvollziehen, wie aus Vorschlägen konkrete Politik wird.
Gleichzeitig öffnet der Kongress den Blick über die Tagespolitik hinaus. Der Publizist Gabor Steingart wird in der Eröffnung den größeren Zusammenhang herstellen: Warum Systeme ins Stocken geraten – und was passieren muss, damit sie wieder handlungsfähig werden.
Das Programm ist in diesem Jahr so nah am politischen Geschehen wie selten. Es greift nicht nur einzelne Themen heraus, sondern bildet die gesamte Dynamik ab, die das Gesundheitswesen gerade erfasst hat. Während in Berlin noch verhandelt wird, sind die entscheidenden Themen hier bereits gesetzt und die Akteure, die sie prägen, auf der Bühne. Wer sich orientieren will, findet hier nicht nur einzelne Antworten, sondern das Gesamtbild: so aktuell, so konzentriert und so relevant wie selten zuvor.
Wer sich einen Vorsprung sichern will, muss am 6. und 7. Mai in Köln dabei sein!
Seien Sie dabei!
Hier geht es zur Anmeldung: www.gesundheitskongress-des-westens.de/anmeldung
Wir freuen uns darauf, Sie am 6. und 7. Mai 2026 in Köln begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Küng
Kongressleiterin & Geschäftsführerin