Gesundheitskongress des Westens 2019

Minister Pinkwart fordert mehr Datentransparenz
26.03.2019

Köln, 26. März 2019 - Vor dem Hintergrund schleppender Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen fordert der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart ein verändertes Verständnis von Datenschutz. Pinkwart nannte bei seiner Eröffnungsrede beim Gesundheitskongress des Westens in Köln als Beispiel Estland, wo die digitale Patientenakte und das digitale Rezept längst Realität sind. Zwar seien dadurch viele personenbezogene Daten gespeichert, der Datenschutz sei dort dennoch kein Problem, denn es gebe „volle Datensouveränität sowohl beim Staat als auch bei Gesundheitsdaten“. Der Bürger oder der Patient könnte immer nachvollziehen, wann welche Behörde oder wann welcher Arzt auf seine Daten zugegriffen habe. Und bei Verstößen gegen den Schutz von Gesundheitsdaten gebe es hohe Strafen bis zum Entzug der ärztlichen Approbation. Eine solche Transparenz der Daten hätten „wir in Deutschland noch nicht geschafft, weder im Gesundheitssystem noch im Verhältnis Bürger zum Staat“, so Pinkwart, „oder wissen Sie, welche Daten der Staat über Sie hat? Also ich weiß es nicht!“ Der Minister kritisierte den deutschen Rückstand bei der Digitalisierung mit den Worten: „Wenn junge Asiaten zu uns nach Deutschland kommen, dann haben sie ein museales Erlebnis.“
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Gesundheitskongress des Westens 2018

Die Zukunft der Gesundheit war zwei Tage Thema in Köln
14.03.2018

Köln, 14.03.2018 - In Köln ist heute Nachmittag der Gesundheitskongress des Westens zu Ende gegangen. Zwei Tage lang hatten rund 1.000 Teilnehmer aus allen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens gesundheitspolitische Fragestellungen diskutiert – unter dem Motto: „Das Gesundheitswesen muss zusammenwachsen!“
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NRW-Gesundheitsminister Laumann Gesundheit darf nicht zum Statussymbol werden
13.03.2018

Köln, 13.03.2018 - Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute in Köln den Gesundheitskongress des Westens eröffnet. Er ging in seiner Rede unter anderem auf die hausärztliche Versorgung auf dem Land ein, einer der gesundheitspolitischen Schwerpunkte der Landesregierung: „Gesundheit darf nicht zum Statussymbol werden. Ich will für alle Menschen eine gleichwertige Gesundheitsversorgung haben, egal ob sie auf dem Land oder in der Stadt leben. Deshalb beschäftigt mich der Hausärztemangel auf dem Land schon seit Jahren. Bereits in meiner ersten Amtszeit habe ich im Jahr 2009 das Hausärzteprogramm ins Leben gerufen, das ich fortführen und noch wirksamer ausgestalten möchte. Auch die Einführung einer Landarztquote bei der Zulassung zum Medizinstudium soll dazu beitragen, die Probleme zu lösen. Und schließlich sollen alle Medizinfakultäten im Land einen hochwertigen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin bekommen und in Ostwestfalen-Lippe soll eine zusätzliche Medizinische Fakultät eingerichtet werden.“
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Lange Liste prominenter Redner: Das Gesundheitswesen kommt nach Köln
07.03.2018

Köln, 07.03.2018 - Der nächste Woche stattfindende Gesundheitskongress des Westens bietet eine große Zahl prominenter Referenten aus Gesundheitspolitik und allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft nach Köln auf. Sie alle diskutieren unter dem Kongressmotto: „Das Gesundheitswesen muss zusammenwachsen!“
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Gesundheitskongress des Westens: Programm steht online
30.01.2018

Köln, 30.01.2018 - Das Programm für den Gesundheitskongress des Westens, dem führenden Kongress für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands, steht in aktualisierter Fassung online. Das Motto des Kongresses lautet in diesem Jahr: „Das Gesundheitswesen muss zusammenwachsen!“
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