Gesundheitskongress des Westens 2021

Postpandemische Gesundheitswelt: Neue Fragen und die Antworten darauf
25.05.2021

Krankenhausfinanzierung, intelligente Digitalisierung, Fachkräftemangel und -führung, Pflege: Die Themen, die uns auch beim kommenden Gesundheitskongress des Westens am 7. und 8. September im Kölner Gürzenich beschäftigen werden, scheinen nicht neu. Auf den ersten Blick arbeiten wir uns seit Jahren an ihnen ab. Und ja, es stimmt: Nahezu alle der aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen bestehen schon seit Langem. Doch so viel ist inzwischen deutlich: Keine wird sich nach der Pandemie so darstellen wie zuvor. Corona hat mit pandemischer Gnadenlosigkeit die Schwachstellen und wunde Punkte im deutschen Gesundheitssystem offengelegt. Viele Fragen müssen daher neu formuliert und beantwortet werden. Auf dem Gesundheitskongress des Westens, der unter dem Motto „System am Limit – Wie sieht der Weg in die Zukunft aus?“ steht, werden Gesundheitspolitiker, Krankenhausmanager, Ärzte, Pflegefachkräfte, Heilmittelerbringer, Reha-Experten, Gesundheitsökonomen und Versorgungswissenschaftler genau das tun.
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Gesundheitskongress des Westens 2021: Gesundheitssystem am Limit – Wie sieht der Weg in die Zukunft aus?
05.05.2021

Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die Welt nach wie vor fest im Griff. Wir hoffen jedoch, dass sich die Lage in einigen Monaten entspannt und die Impfkampange deutlich fortgeschritten ist. Daher bereiten wir uns vor, den Gesundheitskongress des Westens am 7. und 8. September 2021 im Kölner Gürzenich zu veranstalten. Auch in diesem Jahr wird der Kongress hybrid durchgeführt, das heißt Teilnehmer können dann wählen, ob sie vor Ort oder online dabei sein möchten.
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Gesundheitskongress des Westens 2021: Save the date(s)!
17.12.2020

Das zurückliegende Jahr war für uns alle eine schwierige Zeit. Und mit einem erneuten Lockdown, der gerade begonnen hat, scheint sie kein Ende nehmen zu wollen. Doch das Nachdenken darüber, wie wir unser Gesundheitssystem bestmöglich aufstellen, darf gerade jetzt nicht aufhören.
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Gesundheitskongress des Westens 2020

Viele namhafte Referenten beim Gesundheitskongress des Westens
07.09.2020

Unter Beteiligung vieler namhafter Referenten aus dem gesamten deutschen Gesundheitswesen findet am Dienstag und Mittwoch der Gesundheitskongress des Westens statt – als hybrider Kongress, der komplett aus dem Kongresszentrum Gürzenich online übertragen wird. Eröffnet wird der Kongress von Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, und Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Zahlreiche weitere führende Köpfe aus der Gesundheitspolitik treten auf
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Ohne gute Daten keine gute Gesundheitsversorgung
03.09.2020

„Jedes zweite Krebsregister krebst herum“, titelte die Ärzte-Zeitung vor einigen Tagen: Bis Ende 2017 sollten die Bundesländer klinische Krebsregister aufbauen, doch noch immer ist dieser gesetzliche Auftrag nicht vollständig umgesetzt, wie eine jetzt veröffentlichte Untersuchung herausfand. Auch zum Jahresende 2020 werden demnach nur acht der insgesamt 18 Krebsregister alle vorgesehenen Anforderungen erfüllen. Damit steht auch ihre Finanzierung auf der Kippe: Denn um von den Krankenkassen gefördert zu werden, müssen die Register die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Als Ursachen der Unzulänglichkeiten identifizierte die Untersuchung vor allem Probleme bei Datenlieferungen der Register untereinander und fehlende technische Voraussetzungen zum Datenaustausch.
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Bettenberg oder Notfallreserve? Wie verändert Corona die Krankenhausplanung?
31.08.2020

Die Corona-Pandemie hat die Sicht auf die vielen Krankenhäuser, die Deutschland im internationalen Vergleich hat, verändert: "Ein Abbau der Versorgungskapazitäten, den uns immer wieder verschiedene politikberatende Stiftungen empfehlen, hätte bei uns im März und April zu gleichen Verhältnissen geführt wie in Spanien und Italien," sagte Klaus Reinhardt, Chef der Bundesärztekammer, kürzlich.
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Praktizieren in Krisenzeiten - Herausforderungen und Chancen
27.08.2020

Bis zu 50 Prozent weniger Patienten haben manche niedergelassenen Ärzte zu verzeichnen – die Sorge vor einer Corona-Infektion hält selbst schwer Erkrankte vom Arztbesuch ab. Intensive Hygienemaßnahmen, Schutzkleidung für den Arzt und seine Mitarbeiter, ständige Desinfektion der Behandlungszimmer und getrennte Räumlichkeiten für potenziell Infizierte gehören seitdem zum Standard bei Niedergelassenen. Einige Praxen geben Rezepte nur noch durchs Fenster heraus.
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Regionale Pflegekompetenzzentren: Zukunftsmodell für Pflege und gegen Klinikschließungen?
25.08.2020

Scheinbar gar keine große Sache: Zehn Case-Managerinnen nahmen, verteilt über zwei Landkreise, die Arbeit auf und mit ihnen ging ein neues Versorgungsmodell für Pflegebedürftige in den Testbetrieb. Doch was in der niedersächsischen Provinz begann, weckt so viele Hoffnungen, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn es sich nicht nehmen ließ, beim Startschuss dabei zu sein.
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Fehlervermeidung im OP: Teamwork ist das A und O
18.08.2020

In den 1960er Jahren begannen Sozialwissenschaftler im Auftrag von Industrieunternehmen Null-Fehler-Strategien zu entwickeln – denn man hatte erkannt, dass begangene Fehler meist teurer sind als ihre Vermeidung. Eine wesentliche Erkenntnis dieser Arbeit setzte sich in der Medizin zunächst nur langsam durch, nämlich dass Teamwork mit flachen Hierarchien Fehler reduzieren hilft. In Klinik und Praxis galt nämlich Eminenz noch lange Zeit mehr als Evidenz, wie immer wieder gespottet wurde. Das war auch im Operationssaal allzu oft so.
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Healing Hospital: Wie der Krankenhauspatient ins Zentrum rückt
18.08.2020

Der schwedische Architekturprofessor Roger Ulrich veröffentlichte im Jahr 1984 eine verblüffende Untersuchung: Zwei Gruppen von Patienten, die nach identischen Operationen im gleichen Krankenhaus vom gleichen Personal betreut wurden, unterschieden sich während ihres Krankenhausaufenthalts nur durch ein winziges Detail. Die eine Gruppe sah durch das Zimmerfenster auf einen Park mit Bäumen, die andere auf die Betonmauer eines Nachbargebäudes. Patienten mit Blick auf den Park benötigten deutlich weniger Schmerzmittel, litten seltener an Depressionen und konnten im Schnitt einen Tag früher nach Hause entlassen werden.
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Warum Corona uns noch stärker macht
12.08.2020

Wir müssen reden! Worüber? Über das Gesundheitswesen, das derzeit auf besondere Weise gefordert ist. In dem plötzlich ganz neue, andere Fragen gestellt werden. Und das plötzlich einen gewaltigen Digitalisierungsschub erfährt. Die Corona-Pandemie ist überall Thema, aber beim Gesundheitskongress des Westens, dem führenden gesundheitspolitischen Kongress im Westen Deutschlands, determiniert sie das Motto. Es lautet: „Gemeinsam große Herausforderungen bewältigen! Mut zur Zukunft - warum Corona uns noch stärker macht“. Andere Kongresse können vielleicht auch später noch stattfinden – über Gesundheitspolitik muss jetzt gesprochen werden.
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Gemeinsam große Herausforderungen bewältigen!
06.08.2020

Der Gesundheitskongress des Westens geht neue Wege: Die am 8. und 9. September in Köln stattfindende gesundheitspolitische Leitveranstaltung erhält ein neues, hybrides Format. Da das umfangreiche Schutz- und Hygienekonzept die Zahl der Kongressbesucher vor Ort beschränkt, wird eine Teilnahme auch digital möglich sein.
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Gesundheitskongress des Westens 2020 wird verschoben
05.03.2020

Wir haben uns entschlossen, den für nächste Woche geplanten Gesundheitskongress des Westens wegen des erhöhten Risikos der weiteren Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 auf Anfang September zu verschieben. Neuer Termin ist der 8. und 9. September 2020, ebenfalls im Kölner Kongresszentrum Gürzenich. Mit der Verschiebung tragen wir auch dem Umstand Rechnung, dass das Bundesland Nordrhein-Westfalen, wo der Kongress jedes Jahr stattfindet, gegenwärtig besonders betroffen ist.
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„War for Talents“ unter Kliniken: Was ist jungen Ärzten wichtig?
03.03.2020

Gut drei Viertel der knapp 2.000 Krankenhäuser hierzulande bemühen sich derzeit, Mediziner für vakante Posten zu finden. Etwa 2.500 Vakanzen gibt es und viereinhalb Monate dauert es im Durchschnitt, eine Arztstelle neu zu besetzen. Wie können deutsche Kliniken in diesem „War for Talents“ am besten bestehen? Das ist Thema beim Gesundheitskongress des Westens in Köln.
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Neues Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz: Anfang vom Ende der Reha-Bedarfsprüfung?
26.02.2020

Der Grundsatz „Reha vor Pflege“ ist von bestechender Überzeugungskraft: Bevor ein Patient zum Pflegefall wird, muss seine Rehabilitation versucht werden. Nicht nur, weil es ethisch angezeigt ist, auch weil es lohnt: Untersuchungen zeigen, dass die Kosten einer erfolgreichen Reha-Maßnahme sich nach kurzer Zeit schon amortisieren, wenn die Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden kann und Pflegekosten dadurch vermieden werden.
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Digitalisierung: Deutschland hat die Aufholjagd begonnen
19.02.2020

Noch beklagen Studien immer wieder, bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens liege Deutschland weit hinter vielen anderen Ländern. Doch das könnte sich bald ändern. Denn mit steigender Verfügbarkeit erkennbar nützlicher Anwendungsbeispiele nimmt nicht nur die Verbreitung immer schneller zu, sondern Organisationen im Gesundheitswesen fördern digitale Technologien neuerdings auch massiv.
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"Tear down this wall!" - Sektorengrenzen im Gesundheitswesen
05.02.2020

Mit dem „Gesetz über Kassenarztrecht“ wurde im Jahr 1955 eine strikte Trennung zwischen ambulantem und stationärem Sektor eingeführt – sechs Jahre vor dem Bau der Mauer an der Berliner Sektorengrenze. Die mangelnde Integration zwischen der ambulanten und der stationären Gesundheitsversorgung ist seitdem „eine der zentralen Schwachstellen des deutschen Gesundheitssystems“, so der Sachverständigenrat Gesundheit schon vor Jahren.
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GKV und PKV: Sind manche Patienten gleicher als andere?
29.01.2020

Die Gleichbehandlung von Kassen- mit Privatpatienten ist erklärtes Ziel der Großen Koalition. Ein Passus im Koalitionsvertrag legt deshalb fest, dass geprüft werden soll, inwieweit „ein modernes Vergütungssystem“ für den ambulanten Sektor geschaffen werden könne. Auf gut deutsch: Niedergelassene Ärzte sollen für die Behandlung von Kassen- und Privatpatienten gleich viel Honorar erhalten.
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Aktualisiertes Kongressprogramm steht online
22.01.2020

Der diesjährige Kongress steht unter dem Motto „Gemeinsam große Herausforderungen bewältigen!“. Weit über 100 Referenten tragen Analysen, Konzepte und Ideen vor. Seit heute steht das aktualisierte Kongressprogramm online.
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Immer problematischer: Lieferengpässe bei Medikamenten und Medizinprodukten
15.01.2020

Weil bestimmte geriatrische Medikamente in den niedrigsten Dosiseinheiten nicht lieferbar sind, verdünnen Altenpflegekräfte sie für ihre Patienten mit Pipette und Wasser selbst, so ein Neurologe. Ein Onkologe der Berliner Charité berichtet von einem Mittel zur Chemotherapie, das weltweit nicht mehr verfügbar sei. Die Therapie betroffener Patienten müsse unterbrochen und auf ein anderes Präparat umgestellt werden.
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Pflegenotstand – Geld ist nicht alles!
12.12.2019

Geld ist bekanntlich nicht alles. Als Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im vergangenen Jahr die Finanzierung von 13.000 Altenpflege- und praktisch unbegrenzt vielen Krankenhauspflegestellen verkündete, klang es verheißungsvoll: "Ab dem 01.01.2019 können Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen neues Pflegepersonal einstellen.“ Was nicht klar war: Das Problem ist nicht das Geld. Es ist fast niemand da, der eingestellt werden möchte.
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Kongressprogramm steht online – viele prominente Referenten
27.11.2019

Rund drei Monate vor dem Gesundheitskongress des Westens, dem führenden Kongress für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands, steht dessen Programm fest. Online kann es nun auf dieser Website abgerufen werden.
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Nur noch wenige Tage: Frühbucher-Rabatt endet am 6. Dezember
20.11.2019

Der günstige Frühbucher-Rabatt für die Teilnahme am Gesundheitskongress des Westens endet am 6. Dezember. Wenn Sie ein Ticket für den führenden Kongress zur Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands im Nikolausstiefel haben möchten, können Sie hier auf unserer Website online buchen.
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Schließung kleiner Kliniken: Gibt es Alternativen?
13.11.2019

Der Protest war gewaltig, als im Juni der Kreistag die Schließung des Marienhospitals im Iserlohner Stadtteil Letmathe auf die Tagesordnung nahm: Zwei Tage vor der Abstimmung übergaben Krankenhausmitarbeiter eine Beschwerde mit 17.647 Unterschriften an Landrat Thomas Gemke. Darüber hinaus hatten sie weitere 3.000 Online-Petenten im Internet mobilisiert. Nicht eben wenig Widerstand, wenn man bedenkt, dass Letmathe gerade einmal rund 25.000 Einwohner hat. Nach einer Schließung des Hospitals sei die „Grundversorgung in der Umgebung stark gefährdet“, erläuterte ein Letmather Lokalpolitiker die Bedenken einer überwältigenden Majorität seiner Mitbürger.
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Staat, Markt, Selbstverwaltung – wer führt das Gesundheitswesen in die Zukunft?
30.10.2019

Für Professor Josef Hecken, den Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G BA), ist eine Vorstellung unerträglich: dass Politiker über die Erstattungsfähigkeit einzelner Therapien in der Gesetzlichen Krankenversicherung entscheiden: „Die werden keine Wahlplakate mehr drucken. Die werden nur noch Interviews geben, was sie alles bezahlen, wenn sie gewählt werden“, so Hecken. Nur eine politisch unabhängige Gemeinsame Selbstverwaltung, in der Ärzteschaft, Krankenhäuser und Krankenkassen streng nach medizinischer Evidenz entscheiden, könne willkürliche Entscheidungen der Politik verhindern, so sieht es nicht nur Hecken.
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Save the date: Gesundheitskongress des Westens am 10. und 11. März 2020 in Köln / Gemeinsam die großen Herausforderungen bewältigen!
11.07.2019

In der „Spieltheorie“ der Wirtschaftswissenschaften wird oft das englische Kunstwort „Coopetition“ verwendet: Es steht für eine partielle Kooperation von Wettbewerbern – etwa, um einheitliche technische Standards im Markt zu etablieren oder um Entwicklungskosten gemeinsam zu schultern, die für jeden Einzelnen der Wettbewerber zu hoch wären. Sofern Kartellbildung dabei ausgeschlossen werden kann, ist Coopetition in aller Regel auch ein Vorteil für die Nachfrager. Ökonomen sehen darin einen Zukunftstrend: Je komplexer, vernetzter und forschungsintensiver eine Branche ist, desto sinnvoller ist Coopetition und desto häufiger findet sie statt.
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