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Chefsache Fachkräftesuche: Vom Zufallsprinzip zum „Candidate Experience Management“

Für die von Personalknappheit geplagten Arbeitgeber im Gesundheitswesen wäre das eine Desaster: Einen potenziellen Bewerber “turnt“ die Webseite ab, die Stellenausschreibung ist doch zu „uncool“, ein Gesprächspartner am Telefon „echt ätzend“ – und der Kandidat bricht den Bewerbungsprozess ab, weil es andere Arbeitgeber besser machen. Gerade junge Kandidaten reagieren empfindlich schon bei kleinsten Punkten – und können es sich bei diesem Arbeitnehmermarkt auch leisten.
 
Fachkräftemangel führt neuerdings dazu, dass Arbeitgeber ihr bisheriges Recruiting hinterfragen. Der neue Ansatz heißt „Candidate Experience Management“. Das gesamte Bewerbungsverfahren wird analysiert, wie eine Verkaufsstrategie in Marketing und Vertrieb: Der Bewerber wird zum „Kunden“ und der Job zum „Produkt“. Ziel ist vor allem ein wertschätzender und respektvoller Umgangs mit Kandidaten in allen Phasen des Recruitingprozesses: von der schnellen Sichtung der eingehenden Bewerbungen über die zügige Rückmeldung bis hin zu einem freundlichen persönlichen Empfang. Alle mit dem Recruiting beschäftigten Unternehmensmitarbeiter, die mit Bewerbern in Kontakt treten, lernen das glaubwürdig umzusetzen.
 
„Das Gesundheitswesen als attraktiver Arbeitgeber. Wie gewinnt man qualifiziertes Personal für Krankenhausmanagement, Ärzteschaft und Pflege?“, lautet eine wichtige Veranstaltung auf dem Gesundheitskongress des Westens, bei der es um Candidate Experience Management geht.
 
Thema ist dabei auch Employer Branding: Wie können Arbeitgeber im Gesundheitswesen Markenbildung gegenüber potenziellen Mitarbeitern betreiben? Wie kann es gelingen, dass man von Ausbildungsabsolventen zum Wunsch-Arbeitgeber gekürt wird?
 
Auch das renommierte Kolpingwerk, das weltweit katholische Bildungseinrichtungen betreibt, nutzt neuerdings sein Markenimage, um im Recruiting für das Gesundheitswesen mitzumischen. Ein neu gegründetes Tochterunternehmen unterstützt deutsche Arbeitgeber bei der gezielten Suche nach den besten Fachkräften im Ausland. Dabei soll vor allem sichergestellt werden, dass Anerkennungsverfahren von Ausbildungen in Deutschland problemlos verlaufen und die Integration auch wirklich gelingt.
 
Über die besten Methoden zur Gewinnung von qualifiziertem Personal im Gesundheitswesen diskutieren beim Gesundheitskongress des Westens: Prof. Dr. Jörg Martens, Professor für Sozialmanagement und Personalarbeit der Fachhochschule der Diakonie Bielefeld, Conrad Richtzenhain, Sitex Textile Dienstleistungen und Student des Internationalen Managements, Prof. Dr. Horst Kierdorf, Klinischer Direktor der Kliniken der Stadt Köln, Daniel Schulz, Leiter der Internationalen Akademie für osteopathische und manuelle Therapie, und Dietmar Mantel, Geschäftsführer des Kolping Education Consutling GmbH.

Der Gesundheitskongress des Westens ist der führende Kongress für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 1.000 Teilnehmer erwartet – vor allem Klinikmanager, Ärzte, Verantwortliche aus Gesundheitspolitik und -unternehmen, aus Forschung und Wissenschaft sowie der Pflege. Die dreizehnte Auflage der jährlich ausgerichteten Veranstaltung findet wieder im Gürzenich statt.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihre Claudia Küng

Claudia Küng
Kongressleitung
Geschäftsführerin
WISO S. E. Consulting GmbH | Nymphenburger Straße 9 | 10825 Berlin

Geschäftsführung:
Dr. Ingrid Völker
Claudia Küng
Fabian Kaufmann
Internet: https://www.wiso-consulting.de/ 

Sitz / Registergericht: Berlin / AG Charlottenburg. HRB 84520