Pressemitteilung


Krankenhäuser: Immobilien bestimmen zunehmend wirtschaftlichen Erfolg
 
Wegen des hohen Modernisierungsdrucks in Krankenhäusern gibt es aktuell 1.000 Bauprojekte, davon ein Viertel Neubauten. Die meisten werden sich massiv auf die Ertragssituation auswirken.

Ein Thema auf dem Gesundheitskongress des Westens lautet deshalb: „Fokus Krankenhausimmobilie - Die Optimierung des Produktionsfaktors Immobilie als Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg“. Am 8. März 2016 diskutieren: Fabian Schuster, Partner bei Transaction Real Estate von Ernst & Young, Prof. Dr. Jürgen Graf, Klinischer Direktor des Klinikums Stuttgart, Dr. Stephan Puke, Geschäftsführer der Sana Kliniken Duisburg GmbH, und Frank-Michael Frede, Geschäftsführer von Vamed Deutschland.

Dem Wunsch der Patienten nach mehr Komfort und weniger Krankenhausatmosphäre zu entsprechen ist – angesichts scharfen Wettbewerbs – ein wirtschaftlich zunehmend wichtiger Trend im Krankenhausbau.

Das „Kulturkrankenhaus“ in Gera bietet Kranken vielerlei hochwertige Unterhaltung aus bildender und musikalischer Kunst, sogar Gesunde kommen oft zu Besuch. Der auf den ersten Blick für ein Krankenhaus kuriose Aufwand lohnt: Seit fünf Jahren schreibt die Klinik schwarze Zahlen – trotz scharfem Wettbewerb im Umland und bundesweiter Krankenhauskrise. Das geplante neue Waldkrankenhaus im ebenfalls thüringischen Eisenberg soll eher wirken wie ein Hotel denn wie ein Krankenhaus. Der Entwurf stammt von einem italienischen Star-Architekten, der sonst Luxusherbergen baut. Teils höhere Kosten werden durch ungewöhnliche Konzepte ausgeglichen: So werden etwa die Badezimmer extern fertig vorproduziert und komplett in die Krankenzimmer eingesetzt.

Aber auch technologischer Fortschritt verändert die Rentabilität von Krankenhausimmobilien.

So dauerte etwa der Umbau des Bettenhauses einer deutschen Großklinik mehr als ein Jahrzehnt – weil in den 1970er Jahren nicht vorausschauend geplant wurde, um spätere Umbauten mit geringem Aufwand zu ermöglichen. Denn der medizinische Fortschritt stellt immer schneller neue Anforderungen an die Klinikbauten. Beispiel: Zwar haben rund 90 Prozent heute schon ein computerbasiertes Krankenhausinformationssystem. Nur ein geringer Teil bundesdeutscher Krankenhäuser verfügt jedoch bereits über eine vollständige digitale Vernetzung, die es ermöglicht, die für die Behandlung benötigten Daten intern überall zur Verfügung zu stellen. Oder: Während die Energiekosten der deutschen Krankenhäuser im Jahr 2000 rund 860 Millionen Euro betrugen, waren es 2013 schon 2,27 Milliarden. Ein Drittel der Krankenhäuser produziert deshalb schon heute eigenen Strom.

Der Gesundheitskongress des Westens 2016 findet am 8. und 9. März im Kongresszentrum Gürzenich in Köln statt. Er werden wieder rund 900 Besucher erwartet - Klinikmanager, Ärzte, Verantwortliche aus Gesundheitspolitik und Gesundheitsunternehmen, aus Forschung und Wissenschaft.

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