Pressemitteilung

Spurensuche mit Skalpell: Blick hinter die Kulissen der Rechtsmedizin

Berlin/Köln 12.02.2014 – Der Rechtsmediziner und seine Arbeit sind in den vergangenen Jahren vor allem durch Fernsehserien sehr populär geworden. Quincy, die Ermittler von CSI, Dr. Karl-Friedrich Boerne aus dem Münsteraner „Tatort“ sind die Stars der Rechtsmedizin. Sie sind vertrauenswürdige Spezialisten, die durch ihre Untersuchungen und ihr Wissen tatkräftig zur Verbrechensaufklärung beitragen. Anhand von Fakten, seien sie noch so unscheinbar und auf den ersten Blick unwichtig, finden sie heraus, wer der Mörder ist.

Das in den Medien vermittelte Bild entspricht jedoch nicht immer der Realität. „Die Rechtsmedizin kann viel mehr als Leichenschau, Todeszeitabschätzung und Tötungsdelikte rekonstruieren“, sagt Prof. Markus Rothschild, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Köln.

Spannend ist es trotzdem. Anhand zahlreicher interessanter und vor allem echter Fälle gewährt Prof. Markus Rothschild in der Session „Geheimnisse der Rechtsmedizin – Aufgedeckt!“ am ersten Kongresstag einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen des fassettenreichen Fachs und erläutert die Untersuchungsmethoden der modernen Rechtsmedizin.

Denn in der US-Fernsehserie CSI - Crime Scene Investigation faszinieren vor allem die neuesten technischen Methoden, mit denen die Schuldigen entlarvt werden. Und tatsächlich haben vor allem gerätetechnische Innovationen dazu geführt, dass beispielsweise die chemisch-toxikologische Analytik Spuren giftiger Substanzen auch in geringsten Mengen von Körperflüssigkeiten nachweisen kann und insbesondere die forensische Molekulargenetik wurde im Bereich der Spurenanalytik geradezu revolutioniert. Aber auch die klassische Rechtsmedizin, wie man sie aus dem Fernsehen kennt, wird zunehmend durch bildgebende Verfahren, wie Computertomografie und Magnetresonanztomografie, unterstützt. Dadurch konnten Rothschild zufolge Arbeitsabläufe bei der Untersuchung Verstorbener derart modifiziert werden, dass sich hierdurch schon vereinzelt Fälle leichter aufklären ließen.

Wenn Sie als Journalist/in am Kongress teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Opens window for sending emailpresse@wiso-consulting.de - bitte mit Angabe des Mediums, für das Sie berichten möchten. Vielen Dank.

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