Pressemitteilung

Den Stromfressern auf der Spur: Orientierungshilfe für optimale Energieversorgung im Krankenhaus

Berlin/Köln (31.01.2014) – Mit einem kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen hinsichtlich Klimatisierung, medizintechnischer Ausstattung und Patientenkomfort haben Krankenhäuser einen sehr hohen Energiebedarf. Zum Vergleich: Für ein Krankenhausbett wird jährlich so viel Energie wie für zwei Einfamilienhäuser benötigt.

Angesichts des Kostendrucks im Gesundheitswesen und der Prognosen weiterer Energiepreissteigerungen, sehen sich viele Krankenhausbetreiber gezwungen, Einsparpotenziale bestmöglich auszuschöpfen. „Die Sanierungs- und Optimierungspotenziale der häufig komplexen Energieversorgungssysteme im stationären Bereich sind im Regelfall überdurchschnittlich groß“, sagt Jürgen F. Graf, Abteilungsleiter Vertrieb Energiedienstleistung bei der Rheinenergie AG. Das bestätigen auch Studien: Durch intelligenten Einsatz der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, der Medizin-, Informations-und Kommunikationstechnik sind bis zu 30 bis 40 Prozent Energieeinsparungen möglich.

Auch wenn es um Klimaschutz und die Vermeidung von CO2-Emmissionen geht, stehen Krankenhäuser nicht an der Spitze des Fortschritts. „Die durchschnittlichen CO2-Emissionen bezogen auf ein Krankenhausbett betragen ca. 13 Tonnen pro Jahr. Hochgerechnet auf die Planbetten aller deutschen Krankenhäuser ergibt sich damit ein erheblicher Wert von rund 6 Mio. Tonnen CO2 jährlich“, sagt Hendrik Assheuer, Projektleiter Energiemanagement bei VAMED Deutschland.

Eine optimierte Energieversorgung kann einerseits helfen, CO2-Emissionen zu vermeiden und damit die Umwelt zu schonen. Andererseits können Kosten eingespart werden, die in anderen wichtigen Bereichen wie beispielsweise in der Patientenversorgung im Krankenhaus dringend benötigt werden. Aus Sicht der beiden Energieexperten bestehen also gute Gründe, sich Gedanken über energieeffiziente Lösungen zu machen Für ein Konzept mit Investitionsentscheidungen ist allerdings eine solide energiewirtschaftliche Analyse als Grundlage unverzichtbar.

Worauf die Klinikbetreiber bei der Optimierung der Energieversorgung unbedingt achten sollen, erläutern ausgewiesene Experten in der Session „Optimale Energieversorgung im Krankenhaus“ am ersten Kongresstag. Nach einer Einführung von Annegret Dickhoff vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), diskutieren Hendrik Assheuer, Projektleiter Energiemanagement VAMED Deutschland, Dr. Olaf Bornemeier, Vorstand Mühlenkreiskliniken, Jürgen F. Graf, Abteilungsleiter Vertrieb Energiedienstleistung Rheinenergie AG, und Dr. Ingo Rudolphi, Projektpartner di-cc Umwelt Energie GmbH.

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