Pressemitteilung

Das Krankenhaus als Wirtschaftsunternehmen: Warum Medizin nicht ohne Ökonomie funktioniert

Berlin/Köln (08.01.2014) – Viele Ärzte sehen sich in einem Dauerkonflikt zwischen dem Wohl des Patienten und den wirtschaftlichen Vorgaben der Klinik, Budgetierungen, Zielvereinbarungen und Sparzwängen: Es ist deutlich spürbar, dass der ökonomische Druck auf Ärzte, aber auch auf Gesundheitseinrichtungen zunimmt.
Ökonomisches Denken kann aber auch für die Medizin sehr nützlich sein, wenn es darum geht, wie sich ein medizinisches Ziel ohne Verschwendung von Ressourcen günstig und mit minimalem Einsatz erreichen lässt. Nur so kann möglichst vielen Patienten geholfen werden.

Medizin und Ökonomie müssen also kein Widerspruch per se sein. Roman Lovenfosse-Gehrt, Geschäftsführer Kliniken der Stadt Köln, meint sogar, dass „der historisch bedingte – vordergründig emotionale und machtorientierte – Konflikt zwischen Medizin und Ökonomie völlig absurd“ sei. Denn dazu müsste Ökonomie einen Selbstzweck verfolgen. Ökonomisches Handeln dient jedoch aus Sicht des Experten dazu, Bedarfe wirtschaftlich zu decken.

Die Aufgabe der Krankenhausleitung sei es nicht nur, die Patientenversorgung sicherzustellen, sondern eben auch, Ansprüche von Eigentümern, Kostenträgern, Mitarbeitern, niedergelassenen  Ärzten und Kooperationspartnern zu berücksichtigen. Lovenfosse-Gehrt zeigt sich überzeugt, dass angesichts dieser unterschiedlichen Anforderungen sowohl die Mediziner als auch Ökonomen mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen gefragt sind und ihren Teil zum Unternehmenserfolg beitragen.

Über das kontroverse Thema diskutieren in der Session „Das Krankenhaus als Wirtschaftsunternehmen: Warum Medizin nicht ohne Ökonomie funktioniert“  nach einer Einführung von Roman Lovenfosse-Gehrt, Geschäftsführer, Kliniken der Stadt Köln, Prof. Dr. Clarissa Kurscheid, Hochschule Fresenius, Prof. Eckhard Nagel, ärztlicher Direktor Universitätsklinikum Essen, und Tibor Tinschmann, Medizincontroller bei den Kliniken der Stadt Köln, am ersten Kongresstag.

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