Pressemitteilung

Speziell für Niedergelassene: Polypharmazie und regionale Versorgungssteuerung im Fokus

Berlin/Köln (30.10.2013) – Die Bedeutung der ambulanten Versorgung unterstreicht der Gesundheitskongress des Westens jedes Jahr mit einer Reihe von Veranstaltungen speziell für niedergelassene Ärzte. In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe beleuchtet der Kongress dabei insbesondere Themen, die für Vertragsärzte eine hohe Praxisrelevanz haben und ihnen den Berufsalltag erleichtern sollen.

Zwei Beispiele:
Mit der steigenden Zahl von älteren und multimorbiden Patienten in den Praxen der niedergelassenen Ärzte, gewinnt das Thema Polypharmazie immer mehr an Bedeutung. Werden verschiedene Arzneimittel gleichzeitig verabreicht, steigt das Risiko unerwünschter Wechsel- und Nebenwirkungen. Dadurch werden drei bis sieben Prozent der Krankenhauseinweisungen verursacht. Bei geriatrischen Patienten sind es sogar rund 30 Prozent. Zwei Drittel dieser Fälle gelten als vermeidbar – das lässt aufhorchen! Auf welche Konzepte können niedergelassene Ärzte zurückgreifen, um die Sicherheit ihrer Patienten zu gewährleisten? Ein solches Konzept stellt Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der KV Westfalen-Lippe in der Session „Polypharmazie: Steigerung der Patientensicherheit durch Zusammenstellung aller Verordnungsdaten“ vor. Über die Wege zu mehr Patientensicherheit bei Arzneimittelverordnungen diskutieren außerdem Dirk Ruiss, Leiter des Referates GKV und Vertragsarztrecht NRW-Gesundheitsministerium, Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer Barmer GEK, Michael Heymann, leitender Apotheker Marienkrankenhaus Siegen, sowie Dr. Hermann Kämpfer, Gesundheitsregion Siegerland.

In einer weiteren Veranstaltung unterzieht eine Expertenrunde das Versorgungsstrukturgesetzes einer kritischen Betrachtung: Erleichtern die im Gesetz vorgesehenen Maßnahmen den (künftigen) Landärzten das Leben? Ist es damit gelungen, mehr Ärzte für die Versorgung in der Fläche zu gewinnen? Darüber diskutieren Dr. Bernhard Gibis, Dezernat Verträge und Verordnungsmanagement KBV (Die neue Bedarfsplanungs-Richtlinie: Klare Vorgaben versus „Anything goes“?), und Dr. Peter Potthoff,  Vorstandsvorsitzender KV Nordrhein (Von der Planung zur Steuerung: Prognosen und Perspektiven für die Versorgung 2030 – Daten aus dem Versorgungsreport Nordrhein), sowie Dr. Karl-Heinz Feldhoff, Leiter des Gesundheitsamtes, Kreis Heinsberg (Die neue Rolle der Kommunen in der ambulanten Bedarfsplanung – Vom „Kunden“ zum Mitgestalter?), in der Session „Zwei Jahre ‚Landärztegesetz‘: Von der Bedarfsplanung zur Versorgungssteuerung – wirksame Rezepte für die Versorgung in der Fläche?“. Beide Veranstaltungen finden am ersten Kongresstag statt.

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