Pressemitteilung

Gesundheitskongress des Westens am 20. und 21. März 2013 in Bonn

Wasem: Die Abschaffung von Mehr-Klassen-Medizin ist eine Illusion

Es bleibt sicherlich eine der spannenden Fragen der Gesundheitspolitik in den kommenden Jahren: Wie wird das Verhältnis zwischen GKV und PKV gestaltet? Für einige Experten ist das Ende der PKV allerdings bereits besiegelt. Es gehe nur noch um die Frage: „wie schnell“ und „wie“.  

In den vergangenen Jahren sind sich die gesetzliche und private Krankenversicherung in vielen Bereichen in der Tat näher gekommen: Basistarif und Arzneimittelrabatte für die PKV, Wahltarife und Satzungsleistungen für die GKV. Das neue Verhältnis ist einerseits durch Kooperationsbereitschaft geprägt. Gleichzeitig verschärft sich aber der Wettbewerb um die Versicherten.

Viele Kritiker sehen in der PKV die Ursache für die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland. Eine Bürgerversicherung soll Abhilfe schaffen und eine gerechte Versorgung für alle garantieren.

„Die Abschaffung von Mehr-Klassen-Medizin ist eine Illusion“, sagt dagegen Prof. Jürgen Wasem, Professor für Medizin-Management an der Universität Duisburg-Essen. Gleichwohl kann aus Sicht des Experten ein einheitliches Vergütungssystem zu deren Verringerung beitragen.
Bei der Veranstaltung „GKV und PKV: Wettbewerb oder Kooperation? Am Beispiel eines einheitlichen Vergütungssystems im ambulanten ärztlichen Bereich“ diskutiert Prof. Jürgen Wasem u.a. mit Dr. Volker Leienbach, Vorstand PKV-Verband, und Prof. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, über die Zukunft der Krankenversicherung und mögliche Auswirkungen einer einheitlichen Honorierung auf die Einkommen der Ärzte.

In Bonn kommen am 20. und 21. März 2013 die entscheidenden Köpfe des deutschen Gesundheitssystems zusammen, um Netzwerke zu knüpfen und über Ideen und Argumente zu diskutieren.

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