Pressemitteilung

Gesundheitskongress des Westens am 20. und 21. März 2013 in Bonn

G-BA-Vorsitzender Hecken: Von Kostenexplosion in der GKV kann derzeit nicht die Rede sein

Berlin (15.01.13) – Deutschland ist ein Land der Hochleistungsmedizin, die jedem Patienten zugänglich ist. Das hat seinen Preis. Jahr um Jahr versucht die Politik mit neuen Gesetzen die steigenden Kosten im Gesundheitswesen zu dämpfen. Dies offenbar mit Erfolg. So sieht der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken die Gesetzliche Krankenversicherung derzeit nicht mit einer Kostenexplosion, sondern vielmehr mit einer erodierenden Einnahmebasis konfrontiert. „Wenn die heutige Versorgungsrealität aufrechterhalten werden soll, wird dafür in Zukunft deshalb zweifelsohne mehr Geld benötigt.“

Auf dem Gesundheitskongress des Westens setzt sich Hecken mit einer Frage auseinander, die in den vergangenen Jahren mit wachsendem Nachdruck gestellt wird: Können chronisch kranke alte Menschen auch in Zukunft ohne Rationierung versorgt werden?

Der G-BA-Vorsitzende, der sich selbst als „leidenschaftlicher Gegner von Rationierung“ bezeichnet, ist überzeugt:„Sie ist ebenso unethisch wie unnötig, wenn die richtigen politischen Weichenstellungen rechtzeitig vorgenommen werden“. Einen zielführenden Lösungsansatz für ein leistungsfähiges und bezahlbares Gesundheitssystem sieht Hecken deshalb darin, zusätzliches Geld aufzubringen und zugleich Effizienzreserven zu heben.

In welchen Bereichen des Gesundheitswesens er solche Reserven verortet und woher die zusätzlichen finanziellen Ressourcen kommen sollen, erfahren Sie am ersten Kongresstag bei der Veranstaltung „Kostentreiber Demografie und medizinischer Fortschritt: Ohne Leistungseinschränkungen möglich? Fragen, Antworten, Lösungen“.

Das ist nur eins der vielen spannenden Themen, die auf dem Gesundheitskongress des Westens diskutiert werden.

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