Immer mehr Geld ins System? Und dem Patienten geht es nicht besser?


Berlin/Köln (08.02.2012) - „Immer mehr Finanzmittel werden für Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser und Pharmakonzerne ausgegeben, mittlerweile allein ca. 185 Mrd. Euro durch die GKV, aber die erlebte Gesundheitsversorgung für den Patienten wird nicht besser“, beklagt Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Er kritisiert unangemessene Wartezeiten auf einen Facharzttermin, fehlende Zeit für das Arztgespräch, unnötige Schnittstellen im Medizinbetrieb und immer noch Vier-Bett-Zimmer im Krankenhaus.

Mehr Patientenorientierung fordern inzwischen auch Politiker. So wollen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die Rechte der Patienten stärken. Ob der teure Medizinbetrieb die Patienten lediglich wie Statisten behandelt und wo die Millionenüberschüsse in den Kassen der Sozialversicherungssysteme hinfließen, diskutiert Jacobs mit Jens Spahn, MdB, gesundheitspolitischer Sprecher CDU/CSU-Fraktion, Wolfgang Schuldzinski, Mitglied der Geschäftsleitung Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, und Dr. Christoph Lohfert, Vorsitzender des Aufsichtsrates Lohfert & Lohfert AG.     

Veranstaltung:

  • „Liefert der teure Medizinbetrieb das, was der Patient von ihm erwarten kann?“ Mittwoch, 14. März, 16.30 -18.00 Uhr