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REHA-DIALOG: Umwidmung von überflüssigen Krankenhausbetten in Reha- oder Pflegebetten?

Seit der DRG-Einführung werden in deutschen Krankenhäusern sukzessive Betten abgebaut. Aber was passiert eigentlich mit diesen Betten? Die Leitungen der Akuthäuser fragen sich vermehrt, wie sie die frei werdenden Ressourcen möglichst wirtschaftlich verwerten können.

Eine Möglichkeit wäre die Umwidmung der Krankenhausbetten in Reha- oder Pflegebetten. Diese Option wurde vor einigen Jahren vor allem von einigen öffentlich geförderten Akuthäusern in Bayern wahrgenommen. Doch es lauert eine Reihe von Fallstricken. „Rehabilitationsangebote an einem zugelassenen Krankenhaus sind nur als wirtschaftlich und organisatorisch selbständige, gebietsärztlich geleitete Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung erlaubt“, gibt Thomas Keck, Erster Direktor und Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, zu bedenken.

Was gilt es bei der Umwidmung in Reha- oder Pflegebetten zu beachten? Ist eine Umwidmung überhaupt wirtschaftlich umsetzbar? Wie gehen die Reha-Betreiber damit um und wie wirkt sich das zum 1. Januar 2015 in Kraft tretende Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) hierbei aus?

All diese Fragen werden in der Session „Umwidmung von überflüssigen Krankenhausbetten in Reha- oder Pflegebetten – eine Zukunftsperspektive?“ im Rahmen des 5. REHA-DIALOGs am zweiten Kongresstag beleuchtet. Unter der Moderation von Thomas Keck diskutieren Heinz Kölking, Präsident, Europäischer Verband der Krankenhausdirektoren, Holger Baumann, Direktor und Mitglied der Geschäftsführung der DRV Rheinland, und Thomas Bold, Geschäftsführer Paracelsus-Kliniken.

Der REHA-DIALOG widmet sich in zwei weiteren Veranstaltungen außerdem dem Thema „Rehakliniken: Transparente Pflegesätze in der Diskussion“ und der Frage „Kann das gegliederte System der sozialen Sicherung die Bedürfnisse von Reha-Patienten im 21. Jahrhundert erfüllen?“.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihre Ingrid Völker

Dr. Ingrid Völker
Geschäftsführende Gesellschafterin
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