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Gehört den Ärztenetzen die Zukunft?
Mehr Qualität durch neue Versorgungsstrukturen


Eine Versorgung, wie wir sie heute noch oft kennen, mit einer Hausarztpraxis in jedem Dorf und einer Augenarztpraxis in jeder Kreisstadt, wird es bald nicht mehr geben. Zugleich wächst die Zahl chronisch kranker, multimorbider, alter und pflegebedürftiger Patienten. Hochtechnisierte Diagnostik und Therapie sowie multimodale Behandlungskonzepte machen bereits jetzt eine stärkere interdisziplinäre und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit notwendig. Laut Sachverständigenrat sind Kooperation und Vernetzung von Ärzten und anderen Professionen für eine „optimale Qualität der Versorgung“ unabdingbar.

Das alles verlangt von Kassenärztlichen Vereinigungen, insbesondere von Flächen-KVen, die Bereitschaft zu flexiblen Lösungen. Deshalb hat beispielsweise die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) seit 2001 den Aufbau von Arztnetzen unterstützt und gefördert. „Netze sind inzwischen Dreh- und Angelpunkt von regionalen und auch überregionalen Versorgungskonzepten der KVWL“, sagt ihr Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang-Axel Dryden. So konnte etwa das Konzept des Palliativnetzes in Westfalen-Lippe auf ganzer Linie überzeugen. Durch die Zusammenarbeit von Haus- und Palliativärzten ist es tatsächlich gelungen, eine flächendeckende Palliativversorgung auf einem qualitativ hohen Niveau anzubieten. „Erhebungen zeigen, dass die damit verbundenen politischen Ziele, wie Verbesserung der Lebensqualität am Lebensende ebenso erreicht werden, wie das Sterben in der gewohnten häuslichen Umgebung“, so Dryden.

Wie genau das Konzept ausgestaltet ist und welche Faktoren für den Erfolg wichtig sind, erläutert der KVWL-Vorstandsvorsitzende in der Session „Qualität und Effizienz durch Vernetzung und Struktur: Sorgen neue Versorgungsstrukturen für eine verbesserte Qualität?“ am ersten Kongresstag. Über diese Frage diskutieren außerdem Dr. Carsten Jäger, Geschäftsführer des Ärztenetzes Südbrandenburg, Dr. Regina Klakow-Franck, Leiterin der Ausschüsse Qualitätssicherung, Disease-Management-Programme und Ambulante spezialfachärztliche Versorgung beim Gemeinsamen Bundesausschuss sowie Dirk Ruiss, Leiter der vdek-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen.

Der Gesundheitskongress des Westens ist der führende Kongress der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Auch 2015 erwarten wir rund 900 Kongressteilnehmer.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihre Ingrid Völker

Dr. Ingrid Völker
Geschäftsführende Gesellschafterin
WISO S. E. Consulting GmbH | Nymphenburger Straße 9 | 10825 Berlin

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