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Reha-Dialog: Steht der Mensch oder das Budget im Zentrum?

Der demographische Wandel, die Zunahme von chronischen Erkrankungen und Multimorbidität, Rente mit 67 sowie die Veränderungen in der Arbeitswelt: Angesichts dieser gesellschaftlichen Entwicklungen wird Rehabilitation immer wichtiger. Sie stellen aber die Rehabilitation gleichzeitig vor neue Herausforderungen.

Thomas Keck, erster Direktor Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen fordert deshalb, die medizinische und berufliche Rehabilitation dringend an die sich ändernden Bedarfe anzupassen. Schema F ist in der Rehabilitation jedenfalls nicht mehr gültig. „Um auch künftig passgenau und bedarfsgerecht zu rehabilitieren, rücken Individualisierung und Flexibilisierung von Reha-Leistungen immer mehr in den Vordergrund. Case-Management könnte das Stichwort der Zukunft sein“, stellt Keck klar.

Über die Zukunft und die Veränderungspotentiale der Reha wird beim 4. REHA-DIALOG am 3. April 2014 beim Gesundheitskongress des Westens diskutiert. Das Reha-Forum widmet sich außerdem den Themen „Zugangswege zur Rehabilitation“ und „Marktpreise versus Qualität“.

Denn die Zugangsbedingungen zur medizinischen Rehabilitation stimmen angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft nicht mehr. Vor allem das Genehmigungsverfahren der Krankenkassen ist äußerst bürokratisch, kritische Stimmen bezeichnen es sogar als „Reha-Verhinderungsverfahren“.

Eine weitere Herausforderung stellen nach wie vor die Pflegesätze dar, die die stark gestiegenen Kosten nicht mehr decken. „Vor dem Hintergrund des begrenzten Reha-Budgets müssen wir uns fragen: Steht eigentlich der Mensch im Vordergrund oder vielmehr das Budget?“, sagt der DRV-Westfalen-Chef. Wie kommen Pflegesätze überhaupt zustande? Wird die geplante Etat-Aufstockung zu höheren Sätzen führen? Die Antwort auf diese Fragen geben die Vertreter der Kostenträger. Außerdem wird ein neues Modell vorgestellt, das die Qualitäts- und Leistungsorientierung bei der Pflegesatzgestaltung endlich in den Fokus rückt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Ingrid Völker

Dr. Ingrid Völker
Geschäftsführende Gesellschafterin
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