GdW 2026 | 2026 wird zum Jahr der Entscheidungen – der GdW bringt die Akteure zusammen

Gesundheitskongress des Westens 6. und 7. Mai 2026 | 2026 wird zum Jahr der Entscheidungen - der GdW bringt die Akteure zusammen
 
Selten zuvor hing so viel von politischen Weichenstellungen in einem einzigen Jahr ab. Stabilisierung der GKV-Finanzen und des Pflegesystems, Neuordnung stationärer und ambulanter Strukturen, eine seit Jahren überfällige Notfallreform und Weiterentwicklung der Digitalisierung: 2026 schickt sich an zum Schicksalsjahr für das Gesundheitswesen. Auf der Vorhabenliste des Bundesgesundheitsministeriums reiht sich eine Mammutaufgabe an die nächste. Ob dieser Kraftakt gelingt, entscheidet darüber, wie tragfähig die Versorgung in den kommenden Jahren bleibt.
 
Genau deshalb kommt dem Gesundheitskongress des Westens eine besondere Rolle zu. Nur wenige Wochen nach Vorlage der Vorschläge der GKV-Finanzkommission treffen in Köln die maßgeblichen Akteurinnen und Akteure aufeinander. Vertreter der Politik, Kostenträger, Krankenhäuser und Praxen diskutieren, was von den Plänen zur Finanzstabilisierung Bestand hat – und was nachgeschärft werden muss.
 
Auch die Krankenhausreform verlangt Klarheit. Spezialisierung, Konzentration von Kompetenzen und der Einsatz des Transformationsfonds müssen sich im Versorgungsalltag bewähren. Für viele Standorte geht es um ihre Perspektive. Gleichzeitig verschärft die Notfall- und Rettungsdienstreform den Handlungsdruck: Vernetzte Leitstellen, integrierte Notfallzentren und verbindliche Ersteinschätzungen verändern Zuständigkeiten und Abläufe grundlegend.
 
Im ambulanten Bereich soll ein Primärversorgungssystem den Zugang neu ordnen, Hausärztinnen und Hausärzte oder digitale Instrumente die Steuerung übernehmen. Parallel dazu will die Politik die Pflege neu ausrichten, Eigenanteile begrenzen und Kompetenzen nichtärztlicher Berufsgruppen erweitern. Mit dem Digitalgesetz soll die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte und die Nutzung von Gesundheitsdaten beschleunigt werden. Welche Spielräume bleiben, welche Pflichten entstehen und wie sich Zusammenarbeit künftig gestaltet, hängt davon ab, was in den kommenden Monaten tatsächlich in den Gesetzen steht.
 
In Köln treffen sich diejenigen, die die anstehenden Reformen verantworten, begleiten oder umsetzen. Hier diskutieren Politik, Selbstverwaltung, Kostenträger, Kliniken und Praxen nicht abstrakt, sondern konkret über Machbarkeit, Folgen und Alternativen. Wer wissen will, wohin sich das System entwickelt, wer Einfluss nehmen und Argumente platzieren möchte, findet hier die zentrale Plattform. 2026 entscheidet viel. Der Gesundheitskongress des Westens bietet die Bühne, auf der aus Reformplänen konkrete Lösungen werden können.

Seien Sie dabei! 
Hier geht es zur Anmeldung: www.gesundheitskongress-des-westens.de/anmeldung

 

Wir freuen uns darauf, Sie am 6. und 7. Mai 2026 in Köln begrüßen zu dürfen.


Mit freundlichen Grüßen
 
Ihre Kongressleiterinnen
 
Claudia Küng & Diana Kleine