Gesundheitskongress des Westens
   
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Programm

Im Themenblock „Arbeiten im Zukunftssektor Gesundheit: Wege aus der Personalkrise“ werden diese Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Erst die genaue Kenntnis der vielfältigen und individuellen Rahmenbedingungen ermöglicht es, das zum Unternehmen passende Entwicklungskonzept mit dem richtigen Strategiemix aus eigenen Aus- Fort- und Weiterbildungsstrukturen, betrieblichem Gesundheitsmanagement, familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen und interner Leitkultur aufzustellen. Best-Practice Modelle und innovative Pilot-Projekte aus dem In- und Ausland bieten hier Beispiele und zeigen auf, warum vorausschauende Personalentwicklung nicht ohne die Kenntnis der genauen Lebensarbeitszyklen des Fachpersonals auskommt und was technologische Ansätze wie der Einsatz von Telemedizin gegen Personalknappheit auszurichten vermögen.

Der Themenblock Telemedizin beleuchtet die effiziente Unterstützung von klinischen Prozessen durch Informationstechnologie. Ist sie ein wichtiger Schlüssel zum Hospital der Zukunft? Mit ihrer Hilfe lässt sich schon heute eine flächendeckende Versorgung mit Hochleistungsmedizin sicherstellen. Gerade heterogen aufgestellte Klinikverbünde können Dank innovativer IT und Medizintechnik ihrer Rolle als regionaler Schwerpunktversorger gerecht werden. Was dazu nötig ist und wie Qualitätssicherung in der Evaluation von Telemedizin funktioniert, thematisiert der Gesundheitskongress des Westens in Köln.

Er beschäftigt sich auch mit der Zukunft der stationären Versorgung. Die demographische Entwicklung stellt die Krankenhäuser vor die Herausforderung, den besonderen Anforderungen und Krankheitsbildern einer älter werdenden Patientenklientel gerecht zu werden und dem Mangel an Fachkräften in den entsprechenden Fachgebieten vorzubeugen. Dazu müssen die in deutschen Krankenhäusern gewachsenen Strukturen vergangener Jahrzehnte an zeitgemäße Strukturen und Organisationsformen angepasst werden. „Der stationäre Markt wird sich verändern. Das Thema Systempartnerschaften gewinnt an Gewicht. Wer sich erfolgreich am Markt bewegen will, der darf auch hier keine Scheuklappen tragen und muss offen sein. Es zählt, dass sich die Partner auf Augenhöhe begegnen und einen gegenseitigen Nutzen aus der Kooperation ziehen“, umreißt Roman Lovenfosse-Gehrt künftige Entwicklungen. Mit dem zum 2. Mal stattfindenden Reha-Dialog streicht der Kongress die wirtschaftliche Bedeutung der rehabilitativen Versorgung in Nordrhein-Westfalen heraus. Gemeinsam mit Vertretern der Rentenversicherung und der Reha-Träger werden am zweiten Kongresstag innovative Konzepte und IT- im Reha-Bereich sowie neue Modelle zur Prävention  in der Gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung vorgestellt.
      
Am 1. Kongresstag bieten wir zusammen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe einen Veranstaltungsblock für die Niedergelassenen an. Wie lässt sich medizinische Versorgung und ambulante Medizin optimieren? Länger schon wird die Forderung laut, dass der Patient wieder in den Vordergrund der Gesundheitsversorgung rücken muss. Was aber müssen neue Konzepte einer personalisierten Versorgung leisten, wie sieht die ideale Zusammenarbeit der Partner aus und vor allem, wie lässt sich das alles finanzieren? Ist gar die Regionalisierung des Gesundheitswesens der Königsweg oder führt sie in undurchschaubare Strukturen, die keine einheitlichen Qualitätsstandards mehr zulassen?
    
Was auch die zukünftigen Herausforderungen bei der Verteilung knapper Güter im sozial finanzierten Gesundheitssystem sein mögen, immer geht es um Qualität und Transparenz. Die aktuellen Ergebnisse des Krankenhaus-Rating-Reports spiegeln die Positivparameter, die die Zukunftsfähigkeit von Krankenhäusern ausmachen. Doch wie sehen Maßstäbe einer sektorenbergreifenden Qualitätssicherung aus, wenn verschiedene Leistungsbereiche des Gesundheitswesens wie die ambulante, die stationäre und die rehabilitative Versorgung von Patientinnen und Patienten vernetzt werden? Auch auf diese Frage will der Gesundheitskongress des Westens Antworten geben.

In Aktuelles aus Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft blicken wir auf neue Märkte und die Chancen der Internationalisierung. Wie  immer liefern wir neueste Informationen zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen, vorgestellt und diskutiert von den wichtigen Entscheidern der Branche. Gesundheitsminister Daniel Bahr wird am Donnerstag, dem 2. Kongresstag, zu aktuellen Veränderungen im Versorgungsgesetz informieren. Auf der Agenda stehen ebenfalls erste Erfahrungen mit den schnellen Arzneimittelbewertungen. Ab 1. Januar 2011 trat das Arzneimittel-Neuordnungsgesetz (AMNOG) in Kraft. Es soll Patienten vor übertriebenen Erwartungen bei neuen Arzneimitteln schützen. Der Nutzen eines Medikaments muss jetzt innerhalb von drei Monaten nach Zulassung ermittelt werden. Nur ist das in einem so kurzen Zeitraum möglich? Auch für Ärzte und Apotheker ist es schwierig, den Arzneimittelmarkt zu überblicken. Was leisten Industrie unabhängige und kritische Arzneimittelbewertungen? Ein weiteres Highlight in der Auseinandersetzung mit gesundheitspolitischen Themen setzt die Pflegereform 2012. Geplant ist der Start zum 01. Januar 2012. Ob dies tatsächlich realisiert werden kann, wird sich noch zeigen. Die alleinige Umlagefinanzierung scheint nicht mehr zukunftssicher. Auch Minister Bahr stellte bereits klar, dass er die Pflegeversicherung nur als Teilkaskoversicherung sieht und dies auch so bleiben soll. Derzeit wird die Einführung einer Kapitalrücklage in der Pflegeversicherung in Form einer privaten Pflegezusatzversicherung heiß diskutiert. Weitere brandaktuelle Informationen und reichlich Gesprächsstoff, zum Beispiel über die Ziele und aktuelle Vorhaben der NRW Landesregierung, werden uns an den Kongresstagen in Köln stets begleiten. Sein Sie dabei!
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    Veranstalterin: WISO S.E. Consulting GmbH Kontakt | Impressum