Gesundheitskongress des Westens 2017

 

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Brücken bauen - Über die Sektoren hinweg

Sehr geehrte Damen und Herren,

Experten sind sich einig: Unzureichende Zusammenarbeit zwischen den Sektoren stellt eines der größten Probleme unseres Gesundheitswesens dar. Vor über 80 Jahren wurde eine Trennung des Gesundheitswesens in ambulant und stationär vollzogen, die bis heute gilt: Streng weisen gesetzliche Regelungen seitdem Vergütungen, Investitionen und personelle Ressourcen entweder dem ambulanten oder dem stationären Sektor oder ihren Untergliederungen zu. Mit der Trennung in Sektoren steht Deutschland international allein da, kein anderes Land leistet sich eine solche Regelung. Natürlich verschwendet dieses System gewaltige finanzielle Ressourcen. Schlimmer noch ist: Patienten werden beim Übergang zwischen den Sektoren oft unzureichend behandelt. Der Gesundheitskongress des Westens 2017 widmet sich deshalb mit mehreren Veranstaltungen der Frage, wie diese Teilung überwunden werden kann.

Auch die anderen aktuellen gesundheitspolitischen Themen stehen auf der Tagesordnung des Kongresses:

Es geht um die Finanzierung des Gesundheitswesens – um eine mögliche Rückkehr zur paritätischen Finanzierung, um die Renaissance der Idee einer Bürgerversicherung sowie um den zwischen Kassen umstrittenen Morbi-RSA. Der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses berichtet und der Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen stellt sich der Frage: „Wie lässt sich Qualität im Gesundheitswesen messen?“ Diskutiert wird auch: Werden wir in Zukunft noch Ärzte brauchen? Wem vertraut man mehr: dem Arzt oder Dr. Watson? Themen sind auch die Digitalisierung, das Krankenhausstrukturgesetz, der Innovationsfonds, Korruption, Patientenrechte, betriebliches Gesundheitsmanagement und Rehabilitation.

Der Gesundheitskongress des Westens ist der führende Kongress für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands.
Wir erwarten wieder rund 900 Besucher – Klinikmanager, Ärzte, Verantwortliche aus Gesundheitspolitik und Gesundheitsunternehmen, aus Forschung und Wissenschaft.

Seien Sie mit dabei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dr. Ingrid Völker,
Kongressleitung
Prof. Dr. Wolfgang Greiner,
Wissenschaftlicher Leiter