Kampf um Kluge Köpfe. Arbeiten im Zukunftssektor Gesundheit


Gesundheitskongress des Westens 2012 formuliert klare Positionen und verzeichnet Teilnehmerrekord

Dem zentralen Thema Personalknappheit können wir nur durch umfassende Reformen begegnen, die die Umstrukturierung des gesamten Gesundheitssystems betreffen “ Mit dieser Formulierung fasste der Kongresspräsident beim sechsten GESUNDHEITSKONGRESS DES WESTENS, Senator a. D. Ulf Fink, die Diskussionen des Leitkongresses der Gesundheitswirtschaft in NRW zusammen. Zum Abschluss der Veranstaltung, die am 14. und 15. März in Köln stattfand, betonte Fink, dass die Akteure der Gesundheitsbranche in keinem Bereich verschwenderisch mit der knappen Ressource Personal umgehen und es nicht an der nötigen  Wertschätzung mangeln lassen dürften. Das hätten die Positionen der Experten in den mehr als 100 Referaten deutlich gemacht. „Jetzt gilt es, konsequent den Personaleinsatz im ambulanten Sektor zu erhöhen.


In ihrer Rede zum Auftakt des zweiten Kongresstages mahnte die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, effizientere Strukturen für das gesamte Gesundheitssystem an. Nur so könne man zukünftig knappe Personalressourcen und steigende Bedarfe unter einen Hut bringen. Sie sagte: „Die Strukturen im Gesundheitssystem werden perspektivisch in ihrer heutigen Form nicht mehr tragen. Die wachsende Zahl älterer Menschen bedingt andere Bedarfe in der Versorgung und Behandlung und das vor dem Hintergrund weniger Personals.“

Mit nahezu 900 Teilnehmern hat der Gesundheitskongress des Westens 2012 in Köln seine Besucherzahl gegenüber den Vorjahren noch einmal deutlich gesteigert und verzeichnet einen neuen Besucherrekord.